Wie kühlt eine begrünte Fassade tatsächlich?
Schatten, Strahlung und Evapotranspiration: die Wirkmechanismen verstehen.
Lesen →
Fassadenbegrünung · Schweiz
Fassaden zu Quellen natürlicher Kühle machen.
facadevegetale.ch hilft Ihnen, Lösungen für vertikale Begrünung zu verstehen, Ihr Projekt zu strukturieren und passende Ansätze für Ihr Gebäude zu identifizieren.
Pflanzenschatten und Evapotranspiration.
Direkte Sonneneinstrahlung auf Oberflächen reduzieren.
Zusätzliche Lebensräume schaffen und die Biodiversität stärken.
Begrünung als Teil der Architektur gestalten.
Angenehmere, lebenswertere Räume.
01 · Aufheizende Flächen verändern
Eine Fassade ist Sonne, Wind und Witterung ausgesetzt. Begrünt kann sie Schatten schaffen, die Evapotranspiration fördern und zu einem kühleren Umfeld beitragen.


02 · Pflanzen als Werkzeug für mehr Komfort
Blätter schützen vor direkter Sonneneinstrahlung. Pflanzen nutzen Wasser und tragen durch Evapotranspiration zur Kühlung ihrer unmittelbaren Umgebung bei.
Damit dies langfristig funktioniert, muss das Gesamtsystem richtig geplant werden.
Ausrichtung, Untergrund, Struktur, Pflanzenarten, Wasser und Pflege: Jeder Faktor zählt.
→
Wohnhaus, Mehrfamilienhaus, Parkhaus, Hotel, Schule oder Unternehmen: Der Ansatz richtet sich nach Gebäude, Exposition und Zielsetzung.
→Eine begrünte Fassade ist am Tag der Montage nicht fertig – dann beginnt ihre Entwicklung. Wachstum, Jahreszeiten, Verdichtung und Pflege gehören zur Planung.
→
Technik & Planung
Seile, Rankgitter, Netze oder Pflanzgefässe sind Mittel zum Zweck. Entscheidend ist, dass die Fassade Schatten schafft, das Pflanzenwachstum unterstützt und langfristig zu einem kühleren Umfeld beiträgt.
Je nach Projekt kann facadevegetale.ch auch mit anerkannten Spezialisten für Seil-, Netz- und Tragstrukturen zusammenarbeiten, unter anderem mit Jakob Rope Systems.
Lösungen entdeckenUnsere Überzeugung
Wir wollen auf natürliche Weise Kühle schaffen.
Unser Ausgangspunkt ist einfach: Pflanzen nutzen, um Schatten zu schaffen, die Aufheizung von Oberflächen zu begrenzen und die Evapotranspiration zu nutzen.
Biodiversität, gestalterische Qualität und eine angenehmere Umgebung kommen als zusätzliche Vorteile hinzu – vorausgesetzt, die Fassade wird als System und nicht als Dekoration geplant.
Was Studien zeigen
In einer Machbarkeitsstudie am Stadtspital Triemli in Zürich lagen die Oberflächentemperaturen bestimmter begrünter Fassadenbereiche bis zu 8 °C unter einer Referenzfassade. Die tatsächliche Wirkung hängt unter anderem von Exposition, Untergrund, Vegetationsdichte und Wetterbedingungen ab und stellt keine Leistungsgarantie für jedes Projekt dar.
Quelle: Stadt Zürich ↗Verstehen, bevor gebaut wird
Die Plattform soll sich zu einer Schweizer Wissensquelle rund um Fassadenbegrünung entwickeln.
Schatten, Strahlung und Evapotranspiration: die Wirkmechanismen verstehen.
Lesen →Exposition, Rankhilfe, Winterhärte und zukünftige Entwicklung.
Lesen →Die Struktur muss zum Gebäude und zum Wuchsverhalten der Pflanze passen.
Lesen →Ihr Projekt
Einige Angaben und Fotos reichen bereits für eine erste Einschätzung von Potenzial und Rahmenbedingungen.